Voraussetzungen für einen Vollanspruch

Erfüllung der Wartezeit

Voraussetzungen zur Erfüllung der Wartezeit:
- eine ununterbrochene Arbeitnehmertätigkeit von mindestens 10 Jahren in Betrieben des tariflichen Geltungsbereichs zum Zeitpunkt des Rentenbeginns,
- ab 2001 eine ununterbrochene Arbeitnehmertätigkeit von mindestens 5 Jahren.

Dabei ist es gleichgültig, ob diese Zeit in einem oder mehreren Mitgliedsbetrieben der ZVK nachgewiesen wird.

Folgende nachgewiesene Zeiten werden bei der Berechnung der Wartezeit nicht mit angerechnet, gelten aber nicht als Unterbrechung der Arbeitnehmertätigkeit:
• Zeiten einer Arbeitslosigkeit
• Zeiten nachgewiesener Krankheit (z.B. Krankengeldbezug)
• Beschäftigung in einem Betrieb des Bäckerhandwerks (bis zum 31.01.2003)
• Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung / Berufsunfähigkeitsrente
• Elternzeiten i. S. d. Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes
• Zeiten des Zivildienstes / Wehrdienstes / Ausbildung
• Beschäftigungszeiten in den neuen Bundesländern, die nicht arbeitgeberseitig veranlasst wurden


Vollanspruch
Eine volle Leistungspflicht der ZVK tritt ein, wenn ein Arbeitnehmer direkt im Anschluss an eine 10-jährige ununterbrochene Beschäftigungszeit einen Bezug von Alters- oder vollen Erwerbsminderungsrente erhält. Scheidet ein Arbeitnehmer vor Rentenbeginn aus einem Mitgliedsbetrieb aus, so behält er den vollen Beihilfeanspruch, wenn:
- das Arbeitsverhältnis nach Vollendung des 55. Lebensjahres aus zwingenden Gründen (Insolvenz des Betriebes, Wegfall des Arbeitsplatzes o.ä.) beendet worden ist,
- das Arbeitsverhältnis nach Vollendung des 55. Lebensjahres aus krankheitsbedingten Gründen beendet worden ist,
- das Arbeitsverhältnis vor Vollendung des 55. Lebensjahres beendet wurde und seitens des Sozialversicherungsträgers bei andauernder Krankheit des Arbeitnehmers innerhalb von drei vollen Kalenderjahren Berufsunfähigkeit, eine teilweise oder volle Erwerbsminderung festgestellt wurde.




Informationen zur Höhe des Vollanspruchs

Bei Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses bis einschließlich 31.12.1991 beträgt die Beihilfe:
- bei Rentenbeginn bis 31.12.1996:  24,52 €* / Monat,
* zzgl. eines überschussabhängigen Gewinnzuschlages von zurzeit 6,16 €
- bei Rentenbeginn ab 01.01.1997:  32,24 €* / Monat,
* zzgl. eines überschussabhängigen Gewinnzuschlages von zurzeit 9,20 €


Bei Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses ab dem 01.01.1992 beträgt die Beihilfe bei Rentenbeginn:
vor    Vollendung des 61 Lebensjahres:  29,68 €* / Monat;
nach  Vollendung des 61 Lebensjahres:  31,20 €* / Monat;
nach  Vollendung des 62 Lebensjahres:  33,24 €* / Monat;
nach  Vollendung des 63 Lebensjahres:  35,80 €* / Monat;
nach  Vollendung des 64 Lebensjahres:  38,88 €* / Monat;
nach  Vollendung des 65 Lebensjahres:  41,96 €* / Monat.
* zzgl. eines überschussabhängigen Gewinnzuschlages von zurzeit 9,20 €


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